Der Beruf der Rechtsanwaltsfachangestellten hat sich in den letzten Jahren kaum verändert. Meist arbeiten Sie in Anwaltskanzleien, Inkassobüros oder in der Rechtsabteilung eines Unternehmens und wurden in der Vergangenheit oft als Allrounder betrachtet, der sowohl die Administration als auch Finanzen, Marketing und/oder Personal verantwortete. 
 
Doch was früher funktioniert hat, muss heute nicht auch erfolgreich sein. Durch Wirtschaftswandel und Digitalisierung entstehen grenzenlose Möglichkeiten für diverse Berufsgruppen – so auch für die Rechtsanwaltsfachangestellte (oder der Lohnbuchhalter). 
 
Auch Anwaltskanzleien springen nur zu gerne auf den Zug der Modernisierung und überlegen, wo sie Verbesserungen und Einsparungen durchführen können.
 
Ich erlebe es aus nächster Nähe. Meine Kunden fragen mich, wie ich das Jobprofil einer Rechtsanwaltsfachkraft am besten strukturieren würde – die Antwort darauf ist nicht immer einfach. 
 
Da ich die Strukturierung einer Stelle immer an das Unternehmen anpassen würde, gibt es keinen pauschalen Weg, der für jeden Funktioniert. Aber ich zeige Ihnen gerne zwei Möglichkeiten, die den Beruf als Rechtsanwaltsfachangestellte im Jahr 2019 und darüber hinaus revolutionieren und profitabler gestalten.

2 Optionen für erfolgreiche Rechtsanwaltsfachangestellte

1. Lassen Sie Spezialisten ans Werk!

Frühere Rechtsanwaltsfachangestellte konnten von allem etwas. Ein paar Onlineanzeigen waren schnell geschaltet und die Rechnungen für Kunden im Handumdrehen erstellt – doch 2019 sollte man sich vor allem Gedanken um Qualität machen.
 
Deshalb ist es eine gute Möglichkeit, die Rechtsanwaltsfachangestellte von solchen Betriebsbereichen abzuziehen und gezielt Marketingexperten, Finanzspezialisten und Personalberater einzustellen. Die Rechtsanwaltsfachangestellte wird in diesem Fall eher als Office Manager betrachtet, die den Überblick behält und dafür sorgt, dass der Laden läuft.

2. Die rechte Hand der Anwälte

Wer eine wahre Leidenschaft für das Rechtswesen hat und nicht auf die Nähe zu spannenden Rechtsstreiten verzichten kann, der muss dies natürlich auch nicht tun. Rechtsanwaltsfachangestellte können sich im Jahr 2019 ebenso mehr auf die Assistenz der Anwälte fokussieren, anstatt das Büro zu leiten.

Ein paar administrative Arbeiten gehören selbstverständlich auch dazu, doch sie sollten andere Bereiche wie Marketing unbedingt an Experten abgeben. Auf diese Weise bleibt mehr Zeit für Recherche und Arbeit direkt mit den Mandanten. 

 

Wie Sie sicher erkennen, haben beide Möglichkeiten Vor- und Nachteile. In jedem Fall ist diese Entwicklung für das Jahr 2019 und darüber hinaus unabdingbar, denn nur durch eine Spezialisierung schaffen Sie es heutzutage dem Wettbewerb standzuhalten.