Wie schwer kann es schon sein, den Job zu kündigen? Tatsächlich ist es härter als sie denken. Denn es gibt viele Fettnäpfchen, in die Sie treten können. Sie wollen doch nicht in schlechter Erinnerung bleiben oder sogar rechtliche Konsequenzen davontragen müssen, oder? Deshalb  zeigen Ihnen heute die 7 häufigsten Fehler, die viele Arbeitnehmer bei der Kündigung machen. 

1. Ihr Chef erfährt als letztes, das Sie gehen

Dieser Punkt ist zu Recht die Nummer eins. Das erste, was Sie machen sollten, wenn Sie Ihre Firma verlassen möchten, ist, es Ihrem Chef zu sagen! Sie sollten Sie es auf keinen Fall erst Ihren Kollegen erzählen, bevor Sie mit Ihrem Chef darüber reden. Die Chancen stehen sonst nämlich hoch, dass Ihr Chef von jemand Anderem von dem Kündigungswunsch erfährt. Wollen Sie also fair und in guter Erinnerung bleiben, erzählen Sie als erstes Ihrem Chef davon!

2. Sie äußern sich negativ über die Firma

Wahrscheinlich wollen Sie Ihren Job kündigen, weil Sie ihn nicht mehr mögen. Egal welche Gründe Sie haben – die Firma selbst, schreckliche Chefs/Kollegen oder eine langweilige Tätigkeit – Sie sollten nicht schlecht darüber herziehen! Das zeugt zum Einen von schlechten Manieren, zum Anderen kann es aber auch passieren, dass solche Äußerungen wieder negativ auf Sie zurückfallen. Karma strikes back! 

3. Sie verabschieden sich nicht vernünftig

Es wäre ziemlich unhöflich nach Ihrem letzten Arbeitstag die Firma einfach zu verlassen, ohne sich von der Belegschaft zu verabschieden. Bringen Sie also am Besten ein paar leckere Snacks mit und sagen Sie jedem „lebe wohl“! Optimal wäre es auch, wenn Sie zum Abschied noch eine Rundmail schreiben (abhängig von der Unternehmensgröße). 

4. Sie melden sich an Ihrem letzten Arbeitstag krank

Kaum zu glauben, aber das passiert häufiger als Sie denken. Wenn Sie sich an Ihrem letzten Arbeitstag krank melden, begehen Sie nicht nur Fehler Nummer drei, sondern bleiben Ihren Kollegen in schlechter Erinnerung – denn niemand wir Ihnen abkaufen, dass Sie wirklich krank sind. Deshalb behalten Sie Ihre Würde und bringen Sie Ihren letzten Arbeitstag korrekt hinter sich! Auch wenn Sie schon länger unglücklich im Job sind, können Sie diesen einen Tag noch abwarten, bevor Sie Ihr neues Leben beginnen. ​

5. Sie halten sich nicht an die Kündigungsfrist

Egal wie Sie es drehen und wenden – als Sie Ihren jetzigen Job angenommen haben, haben Sie einen Vertrag inklusive Kündigungsfrist unterschrieben. Daran müssen Sie sich leider halten. Sollten Sie das nicht tun, können rechtliche Konsequenzen auf Sie warten. Gehen Sie dieses Risiko lieber nicht ein und starten Sie stattdessen mit einem reinen Gewissen in den neuen Job!

6. Sie werben Ihre Kollegen ab

Wahrscheinlich haben Sie bereits einen super Job bei einer besseren Firma gefunden. Auch wenn Sie von dem neuen Unternehmen überzeugt sind und Ihre alte Firma nicht mögen – versuchen Sie bitte nicht, die Belegschaft zu überreden auch das Unternehmen zu wechseln. Das wäre nicht nur unhöflich, sondern könnte Sie auch in rechtliche Schwierigkeiten bringen. Falls Ihre Kollegen von sich aus wechseln möchten, sprechen Sie am besten erst privat darüber, sobald Sie die Firma bereits verlassen haben.

7. Sie vergessen private Dokumente auf Ihrem Arbeitslaptop

Hatten Sie einen Firmenlaptop? Haben Sie diesen auch für private Zwecke genutzt? Dann besteht die Möglichkeit, dass sich darauf auch private Daten befinden. Egal ob Fotos, Videos oder einfach nur Login Daten für Social Media – löschen Sie unbedingt alle privaten Informationen, bevor Sie Ihn wieder dem Unternehmen übergeben!